Klootschießerkreis 1 Butjadingen

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KV 1 Butjadingen

Montag, 26. Februar 2018 - 06:09 Uhr
Schweewarden gewinnt Entscheidungswettkämpfe im Kreisspielbetrieb

Burhave Zweiter - Seefeld siegt gegen Esenshamm im Spiel um Platz 3
Am Samstag fanden in Burhave bei bestem Boßelwetter die Entscheidungswettkämpfe in der Kreisklasse Butjadingen der Frauen statt.
Teilnehmer waren die Erst- und Zweitplazierten des Spielbetriebes beider Staffeln aus der Saison 2017/18.
In der Staffel A hatte in diesem Jahr Schweewarden II die Nase vorn, gefolgt von Seefeld, in der Staffel B war Burhave die beste Mannschaft, dort gelangte Esenshamm II auf den zweiten Platz.
So traten sich am Samstag Schweewarden II und Burhave im Wettstreit um die Meisterschaft gegenüber. Schweewarden II gelang hier mit 3 Schoet und 85 Metern der Sieg.
Im Kampf um Platz 3 siegte Seefeld gegen Esenshamm mit 6 Schoet und 44 Metern.
Ausrichter war in diesem Jahr der Verein Burhave, der die Wettkämpfe bei Kaffee und Kuchen mit der Siegerehrung bei harmonischem Beisammensein beendete.

Montag, 26. Februar 2018 - 05:58 Uhr
Länderkampf: Klootschießer-Ampeln stehen auf gelb

Der anhaltende Frost, der sich in den nächsten Tagen und Nächten noch verstärken soll, hat die Verantwortlichen des Friesischen Klootschießerverbandes (FKV), der beiden Landesverbände Oldenburg und Ostfriesland sowie des KBV Stollhamm dazu bewogen, die „Ampeln auf gelb zu schalten“. Sollte also der Boden – wie vorhergesagt - noch ein wenig mehr durchfrieren und damit noch härter werden und sollten sich keine nennenswerten Schneefälle einstellen, könnte es am kommenden Wochenende zum ersehnten Länderkampf kommen.

Die ausgerufene „Alarmbereitschaft“ führte bereits an diesem Wochenende zu einem regen Austausch der beteiligten Verbände. Alle sind sich einig, dass das nächste Wochenende nach Möglichkeit genutzt werden soll, um den Feldkampf abzuwickeln. Wahrscheinlich ist aus heutiger Sicht, dass die Wettkämpfe auf den Sonnabend (3. März) konzentriert werden und dann Jugendliche und Männer gegeneinander antreten. Hauptgrund ist, dass für den 4. März „weicheres“ Wetter prognostiziert wird.

Auch am morgigen Montag treffen sich die Verantwortlichen des KBV Stollhamm auf der Wettkampfstrecke entlang der Ulmenstraße und werden die Vorbereitungen vorantreiben. Sollten sich die Dinge positiv weiterentwickeln, könnte dann am Mittwochnachmittag der offizielle Startschuss erfolgen. Dies geschieht in Form einer Herausforderung nach alter Tradition. Eine Abordnung aus Ostfriesland würde dann nach Stollhamm kommen, um durch das Aufhängen einer Klootkugel die Oldenburger Mannschaft herauszufordern. Sollten anschließend die Oldenburger den Kloot abnehmen bzw. abschneiden, gilt die Herausforderung als angenommen.

Parallel dazu laufen bereits jetzt in beiden Landesverbänden die Vorbereitungen auf Hochtouren. Die Mannschaftsführer stehen in Kontakt zu ihren Werfern, Busse müssen geordert werden und viele Kleinigkeiten gilt es zu bedenken. Ganz besonders viel gibt es in Stollhamm zu regeln. Doch dazu später mehr.

Solange die Alarmbereitschaft gilt, wird es nun täglich einen Newsletter aus Stollhamm zum – hoffentlich nun endlich bevorstehenden – Länderkampf geben.

Montag, 5. Februar 2018 - 09:42 Uhr
Vage Hoffnung auf Kahlfrost – Klootschießer hoffen

Kann das Wetter einem möglichen Länderkampf in diesem Winter doch noch den entsprechenden Boden bereiten? Diese Frage stellt sich auch Hans-Gerd Coldewey aus dem ostfriesischen Hage. Der Diplom-Ingenieur, der lange in der Wasserwirtschaft seiner Heimat eine führende Rolle spielte, ist seit Kindesbeinen mit dem Klootschießen eng verbunden.

Und so verfolgt er regelmäßig die Wetterberichte im Hinblick auf den für das Klootschießen erforderlichen Kahlfrost. Dabei ist ihm nicht entgangen, dass die Wetterexperten für die nächsten Tage Minustemperaturen prognostizieren. „Aber so richtig knackig scheint das nicht zu werden“, ist die Einschätzung von Coldewey.

Zum Veranstaltungsort Stollhamm hat Coldewey insofern eine enge Verbindung, als er hier geboren und aufgewachsen ist. Hier lernte er mit seinem Bruder Dieter das Klootschießen und entwickelte sich auch zu einem guten Schleuderballspieler. Deshalb würde er sich den Wettkampf in Butjadingen natürlich auch nicht entgehen lassen.

Als sich am heutigen Sonntag die Thermometernadel der Null-Grad-Grenze näherte, hat der Vorsitzende des KBV Stollhamm, Frank Göckemeyer, seinen für den Länderkampf schon seit Jahren existierenden Arbeitskreis erneut in Alarmbereitschaft gesetzt. „Wir sollten das Wetter, die Temperaturen und die Vorhersagen verstärkt im Auge behalten“, schreibt Göckemeyer seinem Team. Dazu gehört auch, dass sich seine Mannen in den nächsten Tagen verstärkt auf dem ausgewählten Gelände umsehen, um auch hier die Entwickung zu verfolgen.

Und da sich auch die Spitzenwerfer aus Oldenburg und Ostfriesland in einem guten Trainingszustand befinden, steht einmal mehr das Wetter einer Durchführung dieses Traditionswettkampfes im Wege. Doch vage Aussichten sind da, damit der ersehnte Wettkampf doch noch kurzfristig abgewickelt werden kann.

Jedenfalls stehen Hans-Gerd Coldewey und mit ihm unzählige Heimatsportler bereit, um sich auf den zum Teil langen Weg nach Stollhamm zu machen. Parkplätze sind hier übrigens in ausreichendem Maße vorhande

Montag, 5. Februar 2018 - 09:37 Uhr
Bruns mit neuer Bestmarke - Weiter „weiches“ Wetter

Während die Wetterpropheten auch für die nächsten Tage keine winterlichen Verhältnisse und damit keinen Kahlfrost vorhersagen, präsentierten sich die Oldenburger Klootschießer beim gestrigen Werfen um den Hartwarden-Schild in zum Teil sehr guter Form. Dabei zeigte sich auf dem Stollhammer Sportplatz, dass der Boden nach wie vor sehr durchgeweicht ist. Und da es auch in den nächsten Tagen regnen soll, wird sich daran so schnell nichts ändern.

Für die herausragende Einzelleistung sorgte in Stollhamm der erst 15jährige Thore Bruns, der mit 69,20 Meter eine neue Bestleistung erzielte. Der Waddenser ist nicht nur eine feste Größe in der Oldenburger Ländermannschaft, sondern dürfte auch beste Aussichten haben, in zwei Jahren bei den Europameisterschaften im Schleswig-Holsteinischen Meldorf eine herausragende Rolle in der Jugendklasse zu spielen.

Bei den Männern überzeugte einmal mehr Europameister Hendrik Rüdebusch aus Vielstedt-Hude mit konstanten Würfen über die 80-Meter-Marke und einem Höchstwurf von 81,40 Metern. Ihm kaum nach stand der für Mentzhausen startende Ludger Ruch, dessen weitester Wurf bei 77,60 Metern landete. Doch auch die „Oldies“ Dirk Schomaker aus Fedderwardersiel (71,50) und Detlef Müller aus Mentzhausen (69,20) stellten unter Beweis, dass sie für die Oldenburger Ländermannschaft wichtige Stützen sein können.

Im Nachwuchsbereich dominierte in diesem Wettbewerb der Kreisverband Stadland. Besonders fiel dabei die erst zwölfjährige Janna Meiners aus Mentzhausen auf, die immerhin auf 42,40 Meter kam. Ein Hoffnungsträger des Kreisverbandes Butjadingen ist der 13jährige Ben Sanders aus Reitland, der in seinem Höchstwurf 44,10 Meter erzielte.

Ein großes Lob gab es nach dem gestrigen Wettbewerb vom Landesverband Oldenburg für den KBV Stollhamm, der nicht nur bestmögliche Sportstätten, sondern auch eine gute Versorgung von Aktiven und Helfern sicherstellte. Die Kreisverbände Butjadingen (29 Teilnehmer) und Stadland (18) stellten im übrigen das Gros der teilnehmenden Werfer.


Montag, 8. Januar 2018 - 17:07 Uhr
Vogts: „Göckemeyer mit dem Ohr auf dem Gelände“

Es ist nur eine kleine Frostperiode, die zwar auch nach Butjadingen einen Hauch von Winter bringt, die hinsichtlich der Minusgrade aber keinesfalls ausreicht, den Boden durchfrieren zu lassen. Und weil die Temperaturnadel allenfalls bis zum kommenden Mittwoch zwischendurch die Null-Grad-Grenze unterschreitet, ist in den nächsten zwei Wochen nicht damit zu rechnen, dass ernsthaft an eine Austragung des Länderkampfes zu denken ist.

Gleichwohl stehen die Stollhammer „Gewehr bei Fuß“ und sind auf das Großereignis bestens vorbereitet. Dazu zählt am Beginn des Winterhalbjahres das bereits obligatorische Gespräch mit der Familie Meiners, die sich auch jetzt wieder dankenswerter Weise bereit erklärt hat, die Ländereien an der Ulmenstraße für das Großereignis zur Verfügung zu stellen.

Beim Dachverband Friesischer Klootschießerverband (FKV) ist man froh, dass die Stollhammer immer noch so engagiert bei der Sache sind. Kürzlich, bei der Jahreshauptversammlung des Landesverbandes, sprach FKV-Vorsitzender Jan-Dirk Vogts den Butjentern ein dickes Lob aus und bezeichnete die jeweiligen Vorbereitungen als optimal. „Mein Freund Frank Göckemeyer und sein Team sitzen mit dem Ohr auf dem Gelände, um keine Chance der Durchführung zu verpassen“, sagte er.

KBV-Vereinsvorsitzender Frank Göckemeyer ist vor Ort froh, aus dem Arbeitskreis, vom Landeigentümer und von vielen Vereinen und Organisationen große Unterstützung zu erfahren. Und für die Stollhammer wäre es ein Traum, gerade auch vielen einheimischen Spitzenwerfern aus der Wesermarsch in so einem Traditionskampf eine Bühne bieten zu können.

Allerdings haben die starken Regenfälle zumindestens im Oldenburger Land sämtliche Sportplätze restlos aufgeweicht, so dass kaum Trainings- und Auswahlwerfen durchgeführt werden konnten. Die Experten hoffen, dass die Plätze in den nächsten Tagen wieder abtrocknen, damit die Länderkampf-Vorbereitungen auch aus sportlicher Sicht fortgeführt werden können.

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